Sportheim

Um den Sportlern optimale Bedingungen zur Ausübung ihrer sportlichen Tätigkeit bieten zu können, werden 1969 Planungen für den Neubau eines Sportheimes in Auftrag gegeben.

Am 6. Januar 1970 findet die Generalversammlung erstmals im Schulhaus statt. Im März Besichtigung des Geländes neben der Kapelle für einen Sportheimneubau, Architekt Keiml legt Entwurfspläne vor, 1973 ist jedoch vom Landessportverband kein Zuschuss zu erwarten. Obwohl die Planungen für den Neubau eines Sportheims schon weitgehend abgeschlossen sind, wird 1971 der Beschluss gefasst, das leerstehende Schulhaus anzukaufen um es in ein Vereinsheim umzuwandeln. Die beiden Unterrichtszimmer werden zu Wirtschaftsräumen umgebaut. Im Herbst 1971 übernimmt der FC pachtweise das Gebäude.

Ein lang gehegter Wunsch der Vereinsmitglieder, ein eigenes Sportheim zu besitzen, geht mit dem Erwerb des Schulhauses durch Kauf von der Gemeinde Dießfurt am 21. Juli in Erfüllung. Durch Beihilfe des BLSV, mit Zuschüssen des Landkreises, beträchtlichen Eigenmitteln des Vereins, Spenden von Mitgliedern und Gönnern des FC werden die Umbaukosten in einem finanziellen Rahmen gehalten. Rund 4000 freiwillige und kostenlose Arbeitsstunden für Maurer- und Verputzarbeiten, Verlegen der Strom- und Wasserleitungen, Fliesen, Einbau der Heizungsanlagen u.v.a. werden geleistet.


2000 - 2019: Die Überdachung des Treppenabgangs und Vorplatzes wird gebaut, in diesem Zug wird die Außenfassade des Sportheims und der Garagen neu gestrichen. Erneuerung der Umkleidekabinen sowie des Vereinsbüros. Neugestaltung der Schiedsrichterkabine mit Einbau einer Dusche. Pflastern des Eingangsbereiches zur Sportheimküche. Einbau einer Schanktheke von der Brauerei Püttner. Um zusätzlichen Raum für die Sportheimbewirtschaftung zu bekommen, werden im Oktober die bestehenden Garagen mit zwei „Car-Ports“ und einem Abstellraum erweitert. Pflasterarbeiten hinter dem Sportheim. Überdachung zwischen Sportheim und Garagen für zukünftigen Festplatz. Weiter wurde die Bar zum Jugendraum umfunktioniert. Hinter dem Sportheim wurden zwei Sektionaltore in die Durchfahrt eingebaut.

Natürlich sind dies nur die größeren Punkte, die am Sportheim verändert wurden. So sind in den vergangenen 70 Jahren eine Menge an Renovierungsarbeiten fällig geworden, die alle in ehrenamtlicher Arbeit erledigt wurden, hierfür ein Dank an alle Helfer, die dazu beigetragen haben das Sportheim so in Schuss zu halten und somit das weitere Bestehen des Vereins sicherten.